Geringe Teuerung in Deutschland
Preisauftrieb in Euroland gebremst

Der geringe Preisanstieg in Deutschland hat im Juli die Teuerung in der gesamten Eurozone gebremst.

dpa LUXEMBURG. Erstmals seit Monaten blieb die deutsche Inflationsrate im vergangenen Monat mit 2,6 % unter dem Durchschnitt der zwölf Länder der Währungsgemeinschaft. Dort lagen die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 2,8 % über dem Wert des Vorjahres, wie das Europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg am Freitag mitteilte.

Im Juni hatte die Teuerungsrate der Eurozone noch 3,0 % betragen. In Deutschland fiel der Preisauftrieb zugleich mit 3,1 % noch überdurchschnittlich aus. Im Juli stiegen die Preise in den Niederlanden mit plus 5,2 % EU-weit am stärksten.

Den größten Preisanstieg verzeichneten die Statistiker erneut bei Nahrungsmitteln, die 6,0 % teurer waren als vor Jahresfrist. Auch die Wohnungspreise stiegen mit plus 3,7 % überdurchschnittlich. Für ihre Fortbewegung mussten die Verbraucher der Eurozone mit plus 1,0 % hingegen kaum tiefer in die Tasche greifen als vor im Juli vor einem Jahr, die Kosten für die Nachrichtenübermittlung sanken sogar um 2,4 %.

In den 15 Staaten der Europäischen Union lag die Teuerungsrate im Juli mit 2,6 % noch um 0,2 Punkte unter jener der Eurozone. Das rührt vor allem vom geringen Preisauftrieb von plus 1,4 % im EU-Land Großbritannien her, das wie Dänemark (plus 2,3 %) und Schweden (plus 2,9 %) nicht zur Eurozone gehört.

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