Geringere Besucherzahl erwartet
IAA ab Samstag für das breite Publikum geöffnet

Überschattet von den Terroranschlägen in den USA wird die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main am Samstag für das breite Publikum öffnen. Die Besucherzahlen dürften unter dem Eindruck der Selbstmord-Attentate in Washington und New York in diesem Jahr unter denen des Vorjahres liegen.

dpa-afx FRANKFURT. So ging nach Angaben des veranstaltenden Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag schon die Zahl der Fachbesucher gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 53 500 zurück. Die ersten beiden Tage der Autoschau waren dem Fachpublikum vorbehalten. Der VDA teilte unterdessen mit, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die IAA am Dienstag besuchen werde. Schröder sollte die Messe ursprünglich am Donnerstag offiziell eröffnen. Diese Zeremonie war aber wegen der Terror-Anschläge in den USA abgesagt worden.

Der VDA erklärte zu den Besucherzahlen, angesichts der aktuellen Ereignisse verbiete es sich, diese mit den vergangenen Jahren zu messen. Vor dem Start der IAA am Donnerstag war sogar über eine komplette Absage der Autoschau spekuliert worden. Der VDA entschloss sich dann aber, nur die Eröffnungsfeier abzusagen. Die Autofans, die ab Samstag zur Messe kommen, müssen sich allerdings auf verschärfte Einlasskontrollen einstellen, da die Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärft wurden.

Schröder besucht die IAA am Dienstag

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will am kommenden Dienstag bei einem Rundgang über die IAA verschiedene Aussteller besuchen. Danach will er sich laut VDA zu einem zweistündigen Gespräch mit dem Präsidium und Vorstand des Verbandes treffen. "Wir freuen uns ganz besonders, dass der Bundeskanzler gerade in dieser Phase auf die IAA kommt", erklärte VDA-Präsident Bernd Gottschalk. Mit diesem Besuch werde "ein Zeichen der Zuversicht und der Vertrauens in diese Branche gesetzt.

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