Geringere Ebit-Marge durch Übernahme von Everest
FMC erfüllt im Quartal Gewinn-Erwartungen

Der Medizintechnik-Konzern Fresenius Medical Care (FMC) hat im ersten Quartal 2001 mit Gewinn und Umsatz die Erwartungen von Analysten erfüllt.

dpa/rtr FRANKFURT. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei gegenüber der Vorjahresperiode um 8 % auf 157 Mill. Dollar und der Umsatz um 16 % auf 1,159 Mrd. Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Befragte Analysten hatten im Mittel ihrer Prognosen mit 156 Mill. Dollar Ebit und 1,152 Mrd. Dollar Umsatz gerechnet.

Aus den Zahlen ergibt sich eine Ebit-Marge von etwas über 13,5 (14,5) Prozent, wie FMC-Chef Ben Lipps sie vergangene Woche in einem Gespräch für das erste Quartal in etwa in Aussicht gestellt hatte. Der Mutterkonzern Fresenius wies ebenfalls eine Umsatz- und Gewinnsteigerung aus.

Sieben befragte Analysten hatten das FMC-Ebit für das erste Quartal zwischen 155 und 159 (Vorjahr 145) Mill. Dollar prognostiziert. Den Umsatz hatten sie zwischen 1,131 und 1,167 (Vorjahr 1,001) Mrd. Dollar gesehen.

FMC in Bad Homburg bei Frankfurt ist die im Dax notierte Tochter der Fresenius AG, die selbst im MDax der 70 mittleren Werte gelistet wird. Das Papier wird auch an der New Yorker Börse gehandelt. Das Ergebnis nach Steuern stieg den FMC-Angaben zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres um 20 % auf 55 (45) Mill. Dollar.

Lipps hattte vergangene Woche gesagt, er rechne wie schon früher erwartet wegen der Übernahme der amerikanischen Everest für das Auftaktquartal mit einem Rückgang der Ebit-Marge um etwa einen Prozentpunkt gegenüber den 14,5 % aus den ersten drei Monaten 2000. Im zweiten Halbjahr werde sich die Rentabilität von Everest dem übrigen US-Geschäft von FMC angleichen.

FMC bietet schwerpunktmäßig Dialyseprodukte und-dienstleistungen zur Behandlung chronisch Nierenkranker an und hatte Everest im Januar für 343 Mill. Dollar einschließlich Bankverbindlichkeiten gekauft. Everest wird seit Ende Januar in der FMC-Bilanz konsolidiert.

Fresenius steigerte im ersten Quartal den Angaben vom Donnerstag zufolge das Ebit um sieben Prozent auf 179 (167) Mill. ?. Der Umsatz zog auf 1,658 (1,373) Mrd. ? und das Ergebnis nach Steuern auf 62 (56) Mill. ? an. Neben der Integration von Everest in FMC hätten Aufwendungen im Unternehmensbereich Fresenius Kabi für eine Umstrukturierung sowie für den Start der neuen Produktionsstätte im schwedischen Uppsala beeinträchtigt, hieß es.

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