Geringerer Buchungs-Rückgang als befürchtet
Bei KLM deutet sich Aufschwung an

Die Folgen der Lungenkrankheit SARS haben sich im April weniger stark als befürchtet auf die Auslastung der Passagiermaschinen der niederländischen Fluggesellschaft KLM ausgewirkt.

Reuters AMSTERDAM. Im Jahresvergleich sank die Auslastung der KLM-Maschinen um 6,8 Prozentpunkte auf 74 %, wie die viertgrößte europäische Fluggesellschaft am Montag in Amsterdam mitteilte. Auf den Routen nach Asien, das am stärksten von SARS betroffen ist, ging die Zahl der Buchungen um 24 % zurück. KLM ist die erste europäische Fluggesellschaft, die Auslastungszahlen für April vorlegte. Die Zahlen waren mit besonderer Spannung von Investoren erwartet worden, die sich Aufschluss über die SARS-Auswirkungen auf das Passagiergeschäft der Fluggesellschaften erhofften.

Nach Ansicht von Analysten fiel der Rückgang weniger drastisch als befürchtet aus und könnte auf einen sich andeutenden Aufschwung hinweisen. "Wir gehen davon aus, dass das Schlimmste vorbei ist, da der Irak-Krieg schnell beendet wurde und der Höhepunkt für SARS im Mai erwartet wird", sagte Maarten Bakker von der Fortis Bank. Der Kurs der KLM-Aktien stieg um 2,6 %, ähnlich wie die der Konkurrenten Air France und Lufthansa.

Die Fluggesellschaft British Airways, deren Aktien wegen eines Feiertages in London am Montag nicht gehandelt wurden, will ihre April-Zahlen am Dienstag, Air France am Mittwoch und die Lufthansa kommende Woche vorlegen.

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