Geringerer Gewinnrückgang als erwartet
Norsk Hydro überrascht positiv

Die norwegische Norsk-Hydro-Gruppe, drittgrößte Alumniumhersteller der Welt, hat im abgelaufenen Quartal einen weniger hohen Gewinneinbruch verzeichnet als von Analysten erwartet.

Reuters OSLO. Zugleich teilte das Unternehmen am Montag in Oslo mit, die Integration der kürzlich vom Eon-Konzern übernommenen deutschen VAW Aluminium schreite voran.

Angesichts hoher Kosten in der Ölerforschung und niedriger Aluminiumpreise sank den Angaben zufolge der Vorsteuergewinn im Jahresvergleich um 43 % auf 3,17 Mrd. Norwegische Kronen (umgerechnet 428 Mill. Euro). Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Gewinn von 2,91 Mrd. Kronen gerechnet.

"Alles in allem sind die Ergebnisse im dritten Quartal unbefriedigend", erklärte Konzernchef Eivind Reiten. Zwar werde die Öl- und Gasproduktion steigen, jedoch werde die Unsicherheit bei Industrie-Produkten wie Aluminium anhalten. Die Kosteneinsparungen durch die Übernahme von VAW Aluminium bezifferte Norsk Hydro zusammen mit anderen Maßnahmen auf 1,6 Mrd. Kronen für den Zeitraum bis 2004. Im Frühjahr diesen Jahres hatte Eon das Unternehmen an den norwegischen Konzern verkauft, um sich verstärkt auf das Energiegeschäft zu konzentrieren. Der norwegische Staat hält an Norsk Hydro 44 % der Anteile.

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