Geringerer Vorsteuergewinn
Weitere „Unregelmäßigkeiten“ bei Ahold-Tochter

Der niederländische Lebensmittelkonzern Ahold hat "Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung" einer weiteren US-Tochter gemeldet.

HB/dpa AMSTERDAM. Bei der Überprüfung der Jahresergebnisse von Tops Markets seien Manipulationen entdeckt worden, die den Vorsteuergewinn des Konzerns für das Jahr 2002 um etwa 29 Mill. US-Dollar verringere, berichtete das Unternehmen am Montag. Bereits Anfang Mai hatte Ahold mitgeteilt, dass durch einen Buchhaltungsskandal bei der US-Tochter Foodservice zwischen April 2000 und Dezember 2002 insgesamt 880 Mill. Dollar (etwa 775 Mill. ?) zu viel Gewinn angegeben worden seien.

Ein Bankenkonsortium, das Ahold zur Überbrückung des Betrugs einen Kredit von 3,1 Mill. ? gegeben und Vorlage der konsolidierten, gebilligten Jahresbilanz bis 30. Juni gefordert hatte, hat nach Angaben des Konzerns einer Terminverlängerung zugestimmt. Der Jahresabschluss müsse jetzt erst spätestens am 15. August vorgelegt werden, teilte Ahold mit.

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