Archiv
German Open 2005 noch in Berlin - Zukunft offen

Die German Open der Tennis-Damen werden 2005 noch einmal als Turnier der höchsten Kategorie in Berlin stattfinden, die weitere Zukunft der Veranstaltung ist nach dem nunmehr perfekten Verkauf nach Katar jedoch offen.

dpa NEW YORK. Die German Open der Tennis-Damen werden 2005 noch einmal als Turnier der höchsten Kategorie in Berlin stattfinden, die weitere Zukunft der Veranstaltung ist nach dem nunmehr perfekten Verkauf nach Katar jedoch offen.

Dies erklärte der Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Georg von Waldenfels, nach abschließenden Gesprächen in New York. Dort hatte die Damen-Profi-Organisation WTA am Rande der US Open über das Berliner Turnier beraten, das seit mehreren Jahren Verluste zu beklagen hat.

Waldenfels wertete das Ergebnis als "überraschende Wende", nachdem es zuvor offenbar voreilig hieß, die Veranstaltung werde zwar weiter stattfinden, von 2005 an aber nur noch als Kategorie-II- Veranstaltung mit 585 000 $ Preisgeld. "Wir haben damit die Chance, zu zeigen, dass das Turnier in Berlin erfolgreich sein kann. Ich sehe das als schönen Erfolg an. Was 2006 oder 2007 ist, kann derzeit noch niemand sagen", erklärte von Waldenfels, der noch einmal mit WTA-Chef Larry Scott gesprochen hatte.

Das stets erstklassig besetzte Turnier wird im kommenden Jahr mit den künftigen Veranstaltern aus Katar organisiert, die es zwar für einen Millionen-Betrag gekauft haben und sich 2005 auch finanziell engagieren werden, einer letztmaligen Durchführung in Berlin aber zustimmten. Hintergrund der beschlossenen Verabredung ist die bereits weit fortgeschrittene Planung im WTA-Turnierkalender. Die mit 1,3 Mill. $ dotierten German Open werden vom 2. bis 8. Mai stattfinden und damit wie bisher eines der wichtigsten Vorbereitungs-Turniere für die French Open sein.

Mit den Einnahmen aus dem Verkauf will der DTB laut von Waldenfels unter anderem die Defizite ausgleichen, die in den vergangenen Jahren in Berlin und beim Masters in Hamburg aufgelaufen sind. Der Rest soll in die Nachwuchs-Förderung fließen. Auch sein einstiges Damen-Turnier in Hamburg hatte der Verband vor einigen Jahren verkauft, es findet seitdem in Philadelphia statt. "Wir schwimmen jetzt nicht im Geld", betonte der DTB-Präsident, der keine Angaben darüber machte, für welchen Betrag das Berliner Turnier veräußert wurde.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%