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germanwings peilt 230 Millionen Euro Umsatz und 'schwarze Zahlen' anDPA-Datum: 2004-07-21 14:41:09

(dpa-AFX) Köln - Deutschlands führender Billigflieger germanwings peilt für 2004 einen Umsatz von mindestens 230 Millionen Euro sowie "schwarze Zahlen" an. "Im ersten Halbjahr haben wir einen Umsatz von 101 Millionen Euro erzielt, ein Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 80 Prozent", sagte germanwings-Chef Joachim Klein am Mittwoch in Köln. Er nannte damit erstmals Umsatzzahlen des Unternehmens nach Gründung im Herbst 2002. Das Ergebnis vor Steuern wird nach den Worten Kleins bei rund einer Million Euro liegen, nach einem Verlust von 13 Millionen Euro in 2003. Seit April 2004 schreibe man erstmals "schwarze Zahlen".

(dpa-AFX) Köln - Deutschlands führender Billigflieger germanwings peilt für 2004 einen Umsatz von mindestens 230 Millionen Euro sowie "schwarze Zahlen" an. "Im ersten Halbjahr haben wir einen Umsatz von 101 Millionen Euro erzielt, ein Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 80 Prozent", sagte germanwings-Chef Joachim Klein am Mittwoch in Köln. Er nannte damit erstmals Umsatzzahlen des Unternehmens nach Gründung im Herbst 2002. Das Ergebnis vor Steuern wird nach den Worten Kleins bei rund einer Million Euro liegen, nach einem Verlust von 13 Millionen Euro in 2003. Seit April 2004 schreibe man erstmals "schwarze Zahlen".

In 2005 soll die Flotte nach den Worten Kleins auf bis zu 20 Maschinen erweitert werden. Bei der Zahl der Passagiere werde die sechs-Millionen-Marke angepeilt. Zu den derzeitigen Standorten Köln und Stuttgart sollen ein bis zwei weitere Standorte hinzukommen. "Berlin ist aber nach dem Engagement von easyjet jetzt keine Alternative mehr", sagte Klein. Zuvor waren die Orte Hamburg, Nürnberg, München sowie Basel und Zürich genannt worden. Der Umsatz in 2005 werde "über der 300-Millionen-Grenze" liegen, schätzte Klein.

Durch das boomende Geschäft der Billigflugtochter germanwings steigerte auch die Fluggesellschaft Eurowings, an der Lufthansa zu 49 Prozent beteiligt ist, im ersten Halbjahr das Ergebnis sowie die Zahl der Passagiere. Das Ergebnis vor Steuern sei im Vorjahresvergleich um knapp 18 Prozent auf zwei Millionen Euro gestiegen, sagte Klein, der auch dem Vorstand von Eurowings angehört. In 2003 war der Konzern- Reingewinn durch Steuereffekte auf 0,9 Millionen Euro geschmolzen (2002: 5,3 Millionen).

Die Zahl der Passagiere wuchs in der gruppe in den ersten sechs Monaten auf drei Millionen. Dabei habe der Low-Cost Carrier germanwings die Kundenzahl um 43 Prozent auf 1,5 Millionen Gäste erhöht. Für 2004 soll die Zahl auf 3,5 bis 4 Millionen Fluggäste steigen. Zum Winterflugplan werde neben den beiden bisherigen Maschinen ein weiteres Flugzeug am Standort Stuttgart in den Streckenplan aufgenommen. Am Unternehmenssitz in Köln betreibt der Billigflieger 11 Maschinen.

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