Gerolsteiner-Profi war in Massensturz verwickelt
Haselbacher kommt um Notoperation herum

Radprofi Rene Haselbacher muss nun doch nicht operiert werden. Das Gerolsteiner-Team hat noch einen weiteren Ausfall zu verkraften.

HB BERLIN. Radprofi Rene Haselbacher bleibt wohl doch die befürchtete Notoperation erspart. Der 26-jährige Burgenländer hatte sich beim Massensturz im Finale der sechsten Etappe der Tour de France in Angers drei Rippenbrüche und einen Nasenbeinbruch zugezogen. Der Österreicher kann aber wohl das Krankenhaus bereits am Montag verlassen. Sturzursache war der Bruch seines Lenkers.

«Die Rippen sind alle doppelt gebrochen. Eine Rippenspitze steckt in der Lunge. Deshalb durfte er bis bis Samstagmittag weder essen noch trinken. Aber wie es aussieht, wächst die Knochenspitze auf natürlich Weg heraus. Zudem hat er ein Hämathom an der Niere und Prellungen,» sagte Haselbachers Teamchef Hans-Michael Holczer. Der Sportdirektor der Gerolstein-Mannschaft hat wegen der unsportlichen Reaktion von Lotto-Profi Robbie McEwen Meldung bei der Tour-Leitung erstattet.

Der ebenfalls in den Massensturz verwickelte Australier hatte dem am Boden liegenden Haselbacher mit der Faust gedroht und übel als Unfallverursacher beschimpft. McEwen verweigert jeden Kommentar.

Am Samstag musste auch Haselbachers Teamkollege Sven Montgomery mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch aufgeben. Der Schweizer war bei Kilometer 129,5 des siebten Teilstücks von Chateaubirant nach Saint-Brieuc gestürzt und auf die bereits im Frühjahr verletzte Schulter gefallen. «Das Feld hatte sich aufgestaut und Sven ist über den Lenker gefallen. Er hat es nochmal versucht, aber es ging nicht mehr», so Holczer.

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