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Gerry Weber wächst gegen den Branchentrend

Die Gerry Weber International AG erwartet in diesem wie im kommenden Jahr zwar deutliche Zuwächse, doch wird wohl zumindest der Umsatz nicht so hoch ausfallen wie ursprünglich geplant.

rtr HALLE/WESTFALEN. Für das zum 31. Oktober endende Geschäftsjahr 2000/01 rechne der Hersteller von Damenoberbekleidung mit einem Umsatzplus von 19 % auf 780 Mill. DM und mit einer Verbesserung der Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern auf über neun Prozent, teilte das im westfälischen Halle ansässige Unternehmen am Montag mit. Im kommenden Jahr peile der Konzern angesichts der im zweistelligen Prozentbereich gestiegenen Bestellungen für die Frühjahr/Sommersaison eine Umsatzsteigerung auf 900 Mill. DM an. Im Februar hatte der Vorstand noch ein jährliches Umsatzplus von 25 % in Aussicht gestellt.

In den ersten neun Monaten habe die im Smax gelistete Gruppe bei einem Umsatz von 515,5 (plus 19,2 %) ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 36,3 (Vorjahr 29,7) Mill. DM erzielt, hieß es weiter. Als Grund für die positve Geschäftsentwicklung nannte der Konzern neben neuen Vermarktungskonzepten den Ausbau der kostengünstigen Auslandsproduktion. Derzeit würden 93 % der Produkte im Ausland hergestellt. Die Gruppe erwirtschaftet nach eigenen Angaben inzwischen 45 % ihrer Umsätze im Ausland. Dabei seien neben den Benelux-Ländern und Skandinavien Großbritannien Österreich und die Schweiz die wichtigsten Exportmärkte, hieß es weiter.

1999/2000 erzielte der Konzern einen Umsatz von 658,8 Mill. DM und einen Überschuss von 30,4 Mill. DM.

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