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Gerry Weber: Weniger Umsatz Überschuss im 1. Halbjahr - 2003 04-Ziel bestätigtDPA-Datum: 2004-06-28 09:52:51

HALLE/WESTFALEN (dpa-AFX) - Nach einem Umsatz- und Überschussrückgang im ersten Geschäftshalbjahr (Ende April) hat der zweitgrößte deutsche Damenmode-Hersteller Gerry Weber < GWI.FSE > seine Prognosen für 2003/04 bestätigt. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahrs von 12,9 auf 13,1 Millionen Euro, wie die im SDAX < SDXP.ETR > notierte Gerry Weber International AG < GWI.FSE > am Montag im westfälischen Halle meldete.

HALLE/WESTFALEN (dpa-AFX) - Nach einem Umsatz- und Überschussrückgang im ersten Geschäftshalbjahr (Ende April) hat der zweitgrößte deutsche Damenmode-Hersteller Gerry Weber < GWI.FSE > seine Prognosen für 2003/04 bestätigt. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahrs von 12,9 auf 13,1 Millionen Euro, wie die im SDAX < SDXP.ETR > notierte Gerry Weber International AG < GWI.FSE > am Montag im westfälischen Halle meldete.

"Für das Gesamtjahr zeigt sich der Vorstand zuversichtlich, die zu Jahresanfang getroffenen Prognosen einhalten zu können", hieß es in der Mitteilung. "Wachstumsimpulse erwartet Gerry Weber insbesondere aus dem Ausland und von der Eröffnung neuer Shops und Stores im laufenden Geschäftsjahr." Ende Februar hatte der Vorstand ein Umsatzziel von etwas mehr als 350 Millionen Euro ausgegeben. Die EBIT-Marge (auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern, EBIT) solle 2003/04 wegen besserer Kostenstrukturen auf rund 8 Prozent steigen.

QUARTALS-UMSATZ STEIGT - WENIGER ERLÖSE IM HALBJAHR

Im zweiten Geschäftsquartal sei der Umsatz trotz des nach wie vor schwachen Marktumfeldes von 91,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 91,8 Millionen Euro gestiegen. Die wachsenden Umsatzbeiträge der Marken Gerry Weber, Taifun und Samoon glichen den Erlösausfall durch die vom Markt genommenen Marken Yomanis und Court One vollständig aus, wie es hieß. Insbesondere die "preisaggressive" Marke G.W. habe zum Umsatzwachstum im zweiten Quartal beigetragen. Im ersten Halbjahr sanken die Erlöse wegen der Einstellung der Marken Court One und Yomanis insgesamt (Stichtag 30.4.) um 1,7 Prozent auf 173,7 Millionen Euro.

Die Ergebniszahlen entwickelten sich im zweiten Quartal besser als in der Vorjahresperiode, wie Gerry Weber meldete, ohne allerdings Zahlen zu nennen. Im ersten Halbjahr sank der Konzernüberschuss von 7,2 auf 7,1 Millionen Euro. Das Ergebnis schrumpfte damit auf 0,30 Euro (Vorjahr: 0,31 Euro). Wegen des "umfangreichen Optimierungsprogramms" der vergangenen beiden Jahre seien sowohl der Personalaufwand als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesunken. "Die rechtzeitige Verlegung der Produktion in kostengünstige Regionen wie Osteuropa und Fernost wirkte sich außerdem positiv auf die Kostenstrukturen aus", hieß es.

NEUE LÄDEN

Gerry Weber plant die Eröffnung neuer Geschäfte. Neben 50 neuen Shops in Deutschland will der Modekonzern Läden in Irland, den Niederlanden, Ungarn, Schweden und Estland aufmachen. "Die Zahl der 58 'Houses of Gerry Weber' soll im Laufe des Geschäftsjahres um weitere 24 - davon 7 im Ausland - erhöht werden", hieß es.

Mit der Eröffnung von Läden in Tallinn und Riga rücken auch die neuen EU-Länder Gerry Weber zufolge verstärkt in den Fokus der Expansionsstrategie. Im zweiten Halbjahr 2004 will die Gesellschaft zudem einen ersten Laden in Peking eröffnen. Steigende Erträge erwartet der Modehersteller auch aus dem Lizenzgeschäft. Mit einer neuen Duftlizenz will er voraussichtlich bereits im laufenden Geschäftsjahr 3 Millionen Euro umsetzen.

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