Gerüchte am Markt
Erwartung schwacher Voicestream-Zahlen drückt T-Aktie

Spekulationen über möglicherweise schlechter als erwartet ausfallende Unternehmensergebnisse bei den US-Töchtern Powertel und Voicestream haben die T-Aktie am Mittwoch nach Händlerangaben deutlich unter Druck gesetzt.

Reuters FRANKFURT. Bis 16.15 Uhr (MESZ) fielen die Titel in einem schwachen Gesamtmarkt um rund drei Prozent auf 19,30 Euro und lagen damit knapp oberhalb ihres am Montag erreichten 41-Monats-Tiefs von 18,71 Euro. "Es gibt Gerüchte am Markt, dass die Zahlen von Voicestream und Powertel schlecht ausfallen werden. Vor allem das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte sehr schwach bei beiden Unternehmen sein", sagte ein Fondsmanager.

Die Telekom wollte auf Anfrage zunächst nicht sagen, wann mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Powertel und Voicestream zu rechnen sei. Die beiden Unternehmen würden ihre Geschäftszahlen der US-Börsenaufischt SEC vorlegen, hieß es. Ende Mai hatte die Telekom die beiden US-Mobilfunkanbieter übernommen, die in der Telekom-Bilanz voll konsolidiert werden.

Die Titel der Telekom waren in der vergangenen Woche um rund 20 Prozent eingebrochen, nachdem die Deutsche Bank im Auftrag eines Kunden 44 Millionen Telekom-Aktien verkauft hatte. Die Bank hatte sich nicht zu der Identität des Verkäufers geäußert. Seither lasten Analysten zufolge Sorgen über einen bevorstehenden größeren Rückfluss von T-Aktien seitens ehemaliger Voicestream-Aktionäre auf den Papieren der Telekom. Branchenexperten schätzen, dass es nach Ablauf von Haltefristen bis zum Dezember zu einem Rückfluss von mehr als 500 Millionen Telekomaktien kommen könnte.

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