Gerüchte über eine EZB-Intervention
Kurs des Euro stabil über 0,85 US-Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat sich am Mittwoch über der Marke von 0,85 US-Dollar stabilisiert. Hauptgrund seien anhaltende Gerüchte über eine mögliche Intervention der Europäischen Zentralbank (EZB), sagten Händler. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte um 17.00 Uhr bei 0,8519 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor den Referenzkurs auf 0,8542 (Dienstag: 0,8474) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,2897 (2,3080) DM.

Devisenanalyst Stephan Lipfert von der Vereins und Westbank - hält eine Invervention der EZB für "gut möglich", falls der Kurs sich wieder der Marke von 0,84 US-Dollar nähern sollte. Spekulationen über ein Eingreifen der EBZ hätten dem Euro bereits am gestrigen Dienstag auf die Sprünge geholfen. Zusätzliche Unterstützung für die Gemeinschaftswährung sei von den neuen Konjunkturdaten ausgegangen. Der Einzelhandelsumsätze in Deutschland seien im April besser als erwartet ausgefallen, sagte Lipfert. Zumal aus den USA eher schwache Daten zu Einzelhandel und Importpreisen veröffentlicht worden seien. Für Bewegung könnte die am Abend erwartete "Beige Book"-Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan sorgen, sagte der Experte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6203 (0,6152) britische Pfund, 104,28 (103,16) japanische Yen und 1,5280 (1,5222) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 271,95 US-Dollar gefixt.

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