Gerüchte über russische atomare Aufrüstung
Geremek betont Bedeutung der NATO-Erweiterung im Baltikum

dpa WARSCHAU. Der ehemalige polnische Außenminister Bronislaw Geremek hat nach den Gerüchten über eine geplante russische atomare Aufrüstung im Gebiet von Kaliningrad gefordert, Sicherheitsfragen nicht aus dem Auge zu verlieren. Im polnischen Rundfunk sagte Geremek am Donnerstag, die bisher unbestätigten Zeitungsmeldungen sollten ein Signal sein, die Absichten der russischen Militärpolitik nicht zu ignorieren.

Sollte Russland tatsächlich Atomwaffen in der Exklave Kaliningrad stationieren, würde dies die Notwendigkeit der NATO-Erweiterung bestätigen, betonte Geremek, der auch Vorsitzender der polnischen Liberalen ist.

Polen, das eine Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad hat, war vor knapp zwei Jahren zusammen mit Tschechien und Ungarn als erste ehemalige Warschauer Pakt-Staaten dem westlichen Bündnis beigetreten. Seitdem unterstützt das Land unter anderem die Aufnahme seines strategischen Partners Litauen in die NATO.

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