Gerüchte um HVB-Anteile
Brau und Brunnen dementiert Verkaufsgespräche

Der Dortmunder Getränkekonzern Brau und Brunen hat erneut Spekulationen zurückgewiesen, wonach der Mehrheitsaktionär HVB Group Verkaufsgespräche führe. Die Münchener Bank wollte die Gerüchte am Donnerstag nicht kommentieren.

Reuters DORTMUND. In Unternehmenskreisen hieß es aber erneut, das Engagement bei dem Getränkekonzern gehöre nicht zum Kerngeschäft und solle über kurz oder lang abgeben werden. "Es werden keine Verkaufsgespräche geführt", teilte Brau und Brunnen mit. Auch Spekulationen über einen Verkauf einzelner Unternehmensteile im Osten Deutschlands entbehrten jeder Grundlage. Vielmehr sei die Expansion in Ostdeutschland ein Schwerpunkt der Firmenstrategie.

In den vergangenen Wochen hatte es in Medienberichten wiederholt geheißen, die HVB führe Gespräche über den Verkauf ihres 55-prozentigen Anteils an dem Konzern. Dabei wurden Namen genannt wie etwa der des belgischen Brauerei-Riesen Interbrew, des Brauers Scottish & Newcastle oder zuletzt der zum Lebensmittelkonzern Oetker gehörenden Radeberger (früher Binding). Bereits Ende März hatte Brau und Brunnen solchen Spekulationen widersprochen und erklärt, der Mehrheitsaktionär habe zugesagt, sich nicht von seinem Anteil trennen zu wollen. Sollte sich dies ändern, würde Brau und Brunnen informiert.

Die Brau und Brunnen-Aktie hat von den Verkaufsspekulationen profitiert und in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt. Anfang des Jahres noch mit 60 Euro gehandelt, notiert das Papier derzeit bei 73 Euro.

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