Gerüchteküche
Beckenbauer dementiert Gerüchte über neues Baby

In einem Interview raegierte der 56-Jährige barsch: "Nein, das ist Quatsch. Dies ist eine Falschmeldung." Eine weiteren Kommentar wollte der Kaiser nicht geben.

HB HAMBURG. Franz Beckenbauer hat Gerüchte über eine neue Vaterschaft dementiert. In den vergangenen Tagen hatte es Spekulationen gegeben, die Mutter seines Sohnes Joel Maximilian, Heidrun Burmester (38) sei schwanger und der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München sei der Vater.

Beckenbauer hatte sich Ende Juli nach zwölf Jahren Ehe von seiner zweiten Ehefrau Sybille getrennt. Der 56-jährige Beckenbauer hatte als wichtigsten Grund für die Trennung angegeben, dass er sich in Zukunft mehr als bisher um seinen im August 2000 geborenen Sohn Noel Maximilian widmen wolle. Der Junge, das vierte Kind Beckenbauers, stammt aus einem Seitensprung mit der früheren Sekretärin des FC Bayern München. "Ich fühle mich für ihn verantwortlich", betonte der frühere Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Ein wichtiger privater Einschnitt war für Beckenbauer zuvor der Tod seines langjährigen Managers und Freundes Robert Schwan gewesen. Beckenbauer hatte danach angekündigt, sein Leben "völlig neu ordnen" zu müssen.

Mit seiner ersten Frau Brigitte war Beckenbauer von 1966 bis 1990 verheiratet. Aus dieser Beziehung stammen die gemeinsamen Söhne Stefan und Michael. Den unehelich geborenen Adoptivsohn Thomas brachte er mit in diese Ehe. Zwischen 1977 und 1988 lebte der 103- fache Nationalspieler mit der Fotografin Diane Sandmann zusammen, ehe er während seiner Zeit als Teamchef der deutschen Nationalelf Sybille Weimer kennen lernte, die als Sekretärin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) arbeitete.

Nach der Umwandlung des FC Bayern München in eine Aktiengesellschaft im vergangenen Jahr hat sich Vereinspräsident Beckenbauer aus dem Fußball-Tagesgeschäft des Bundesligisten fast ganz zurückgezogen. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates hat er aber weiterhin Einfluss.

Neben seinen zahlreichen und hoch dotierten Werbeaktivitäten ist er als Präsident des Organisationskomitees für die Fußball-WM 2006 in Deutschland zeitlich voll ausgelastet. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land hat Beckenbauer selbst als Höhepunkt seiner Laufbahn bezeichnet.

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