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Gesamtbetriebsratschef: Daimler-Chrysler-Kompromiss muss gefunden werdenDPA-Datum: 2004-07-15 09:42:46

(dpa-AFX) Stuttgart - Im Streit um das 500-Millionen-Euro- Sparpaket beim Autobauer Daimlerchrysler < DCX.ETR > hat Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm die Tarifverträge für unantastbar erklärt. Ohne massive Eingriffe in die Verträge sei aus seiner Sicht die vom Vorstand genannte Summe nicht erreichbar. "Und in die Tarifverträge wird nicht eingegriffen", sagte Klemm am Donnerstag vor Beginn der Protestkundgebung im Werk Sindelfingen bei Stuttgart. Der Betriebsrat habe den Verzicht auf Lohnzuwächse in Höhe von 180 Millionen Euro angeboten. Zwischen diesen Zahlen müsse ein Kompromiss gefunden werden.

(dpa-AFX) Stuttgart - Im Streit um das 500-Millionen-Euro- Sparpaket beim Autobauer Daimlerchrysler < DCX.ETR > hat Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm die Tarifverträge für unantastbar erklärt. Ohne massive Eingriffe in die Verträge sei aus seiner Sicht die vom Vorstand genannte Summe nicht erreichbar. "Und in die Tarifverträge wird nicht eingegriffen", sagte Klemm am Donnerstag vor Beginn der Protestkundgebung im Werk Sindelfingen bei Stuttgart. Der Betriebsrat habe den Verzicht auf Lohnzuwächse in Höhe von 180 Millionen Euro angeboten. Zwischen diesen Zahlen müsse ein Kompromiss gefunden werden.

Die Diskussion um die so genannte Steinkühler-Pause "kotzt mich an", meinte Klemm. Die Erholzeiten in der Montage seien seit Jahren halbiert. Sindelfingen sei der profitabelste Betrieb im Konzern. Das Management laufe einem Phänomen hinterher, das es längst nicht mehr gebe, sagte der Vize-Aufsichtsratschef. Mercedes-Chef Jürgen Hubbert hat gedroht, in Sindelfingen aus Kostengründen 6000 Arbeitsplätze abzubauen und an andere Standorte zu verlagern.

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