Gesamte Branche musste leiden
Hitachi mit Rekordverlust

Nach einem Rekordverlust 2001/2002 erwartet der größte japanische Elektronik-Konzern Hitachi wieder Gewinne im neuen Geschäftsjahr. Die Gruppe kündigte am Freitag für 2002/03 einen Überschuss von 60 Mrd. Yen (rund 520 Mill. Euro) an.

dpa/rtr TOKIO. Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März ein konsolidierter Nettoverlust von 483,8 Mrd. Yen (4,2 Mrd. Euro) an. Im Vorjahr hatte Hitachi noch einen Gewinn von 104,4 Mrd. Yen erwirtschaftet. Doch bereits im noch bis zum 31. März 2003 laufenden Geschäftsjahr peilt Hitachi wieder einen Gruppengewinn von netto 60 Mrd. Yen an, hieß es.

Hitachi hatte im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) wie die heimische Konkurrenz unter der Krise der Chip-Branche und hohen Restrukturierungskosten gelitten. Der Konzern will bis Ende Juni den geplanten Abbau von fast 26 000 Stellen abschließen. Damit wird die weltweite Belegschaft um 7,6 Prozent reduziert.

Konkurrent Kyocera musste einen scharfen Rückgang des Nettogewinns um 85,4 Prozent auf 31,9 Mrd. Yen verbuchen, erwartet aber im laufenden Jahr ebenfalls einen Anstieg auf 60 Mrd. Yen. Bei Pioneer sank der konsolidierte Nettogewinn um 56 Prozent auf rund 8 Mrd. Yen. Er soll dieses Jahr auf 11 Mrd. Yen steigen.

Bereits am Vortag hatten auch andere japanische Elektronikriesen wie Toshiba, Fujitsu und NEC nach massiven Ertragseinbrüchen im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Erholung in Aussicht gestellt.

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