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Gesamtmetall gegen generelle Kürzungen beim Arbeitslosengeld

Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat Vorschläge von Wirtschaftsvertretern zur Kürzung des Arbeitslosengeldes kritisiert.

rtr HAMBURG. Er glaube, dass dies nicht leichtfertig gemacht werden dürfe, sagte Kannegiesser am Mittwoch. Es gebe zwar Einzelfälle von Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängern, die sehr genau geprüft werden müssten. Eine generelle Kürzung zu fordern, halte er aber nicht für den geeigneten Weg, sagte Kannegiesser. Er bezog sich auf Aussagen von DIHK-Präsident Ludwig-Georg Braun. Dieser hatte vorgeschlagen, an jüngere Arbeitslose nur vier oder sechs Wochen und an ältere nur noch bis zu sechs Monate Arbeitslosengeld zu zahlen.

Außerdem müsse den Arbeitslosen zugemutet werden, verstärkt Beschäftigung außerhalb ihres angestammten Berufs anzunehmen, hatte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gefordert. Kannegiesser bekräftigte die Position von Gesamtmetall, wonach der Anreiz für Arbeitslose erhöht werden müsse, eine Arbeit aufzunehmen. Dazu sei es notwendig, dass der Abstand zwischen dem Lohn auf der einen Seite und den Arbeitslosen- oder Sozialhilfeeinkommen auf der anderen Seite vergrößert werde.

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