Gesamtstrategie für Notebook, PDA, Handys und Firmennetz gefordert: Mobiles Internet gefährdet Sicherheit

Gesamtstrategie für Notebook, PDA, Handys und Firmennetz gefordert
Mobiles Internet gefährdet Sicherheit

Die Renner der Cebit 2003 sind mobile Geräte: Handys, Persönliche Digitale Assistenten (PDA oder Taschencomputer) mit Funkanschluss, leichte Notebooks, die wenigstens fünf Stunden auf Batterie laufen und in drahtlosen lokalen Netzen (WLAN) kommunizieren können. Mit diesen Angeboten ist der moderne Business-Nomade gut gerüstet.

ruk HANNOVER. Das gilt zumindest für den Nutzer der Geräte. Doch die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen stehen angesichts der wachsenden Flut von Funklösungen bei den Endgeräten vor Problemen. Denn die Funk-Schnittstellen sind oft ungenügend gesichert, über sie kann leicht in Datenstrukturen die Firmen eingedrungen werden.

Die Fachleute sind sich einig, dass das bisher in diesen Netzen genutzte Wired Equivalent Protocol (WEP) eine Reihe gefährlich offener Stellen bietet. Häufig wird ohne Verschlüsselung oder nur auf der Basis eines Schlüssel von 40 Bit kommuniziert. Um solche Lecks zu schließen, bemühen sich zahlreiche Hersteller, eine Verschlüsselung auf der Basis von 128 Bit zu forcieren.

Unternehmen brauchen eine holistische - also ganzheitliche - Strategie für die Sicherung ihrer drahtlosen Netze. Von den mobilen Endgeräten bis hin zu den Servern und Routern in den Rechenzentren müsse die Kommunikationsstruktur systematisch gesichert werden, forderten zahlreiche Fachleute auf der Cebit.

In einem jüngsten Bericht der Gartner Group war die Forderung zu lesen, dass die Sicherung drahtloser Netze höchste Priorität verlange. Die US-Marktforscher empfehlen, die in der Standard-Spezifikation 802.11i beschriebenen Maßnahmen rasch in ihre Produkte zu übernehmen. Bedeutende Anbieter in dieser Frage sind Cisco Systems, RSA Security und Fenestrae.

Quelle: Handelsblatt

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