Gesamtwirtschaftliche Aktivitäten
Regierung dämpft Hoffnung auf raschen Aufschwung

Die Bundesregierung rechnet auch weiterhin mit einer Erholung der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten, korrigiert ihre Jahresziele aber nach unten.

ddp/vwd BERLIN. Die erwarteten Zuwächse beim privaten Konsum (1,0 Prozent) und den Exporten (2,5 Prozent) sowie die Verbesserungen bei den Investitionen (-2,0 Prozent) und bei den Ausrüstungsinvestitionen (-2,5 Prozent) dürften "nach der bisherigen Entwicklung nicht erreicht werden", heißt es in einem am Freitag im Internet veröffentlichten Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Arbeitsmarktbelebung werde ebenfalls nur gering ausfallen. Im Jahresdurchschnitt werde ein Anstieg der Arbeitslosenzahl auf über vier Millionen erwartet.

Zu den günstigen Voraussetzungen für eine Konjunkturerholung gehöre der auf niedrigem Niveau stabile Preisauftrieb und der damit verbundene Kaufkraftanstieg, erklärte das Ministerium. Die Impulse aus dem Auslandsgeschäft hielten zwar an, hätten sich zuletzt aber abgeschwächt. Als grundsätzlich positiv nachwirkend einzustufen seien die Entlastungen im Zuge der Steuerreform. Für die Investitionen seien zudem das niedrige Zinsniveau und die stabilen Lohnkosten von Vorteil. Die globalen Risiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung würden aber nach wie vor hoch eingeschätzt, betonte das Ministerium.

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