Gesandter aus Seoul nach Pjöngjang gereist
Nord- und Südkorea reden wieder miteinander

Der ins Stocken geratene Dialog zwischen Nord- und Südkorea soll wiederbelebt werden.

wiwo/ap SEOUL. Zu diesem Zweck reiste der südkoreanische Präsidentenberater Lim Dong Won am Mittwoch in das kommunistische Nachbarland und führte erste Gespräche mit King Yong Sun, einem engen Vertrauten des nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong Il. Auch diesen wollte Lim während seines dreitägigen Besuchs in Pjöngjang treffen, wie das Ministerium für Wiedervereinigung in Seoul mitteilte.

Lim erklärte bei seiner Abreise, er fliege nach Pjöngjang, um eine Verstärkung von Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu verhindern und einen Durchbruch in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern einzuleiten. Nordkorea hatte in der vergangenen Woche während eines Besuchs der indonesischen Präsidentin Megawati Sukarnoputri Bereitschaft zu einem neuen Dialog mit dem südlichen Nachbarn signalisiert. Nach Angaben aus Seoul wollte Lim Nordkorea auch zur Wiederaufnahme der Gespräche mit den USA ermutigen.

US-Präsident George W. Bush hat Nordkorea unlängst zusammen mit Irak und Iran auf einer "Achse des Bösen" eingeordnet. Dadurch wurden nicht nur die Beziehungen zwischen Pjöngjang und Washington, sondern auch zwischen den beiden koreanischen Staaten belastet.

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