Geschäft soll im Kern erhalten bleiben
Herlitz-Insolvenzverfahren eröffnet

Das Insolvenzverfahren für die zahlungsunfähige Herlitz AG und ihre Tochter PBS AG wird rund zwei Wochen nach der Beantragung am Mittwoch eröffnet.

Reuters BERLIN. Zum Insolvenzverwalter wurde der Berliner Rechtsanwalt Peter Leonhardt bestellt. Er war bereits der vorläufige Insolvenzverwalter.

Mit dem Insolvenzverfahren wird angestrebt, das Geschäft der Herlitz PBS AG Papier-, Büro- und Schreibwaren als den gesunden Kern des Unternehmens fortzuführen.

Herlitz ist nach eigenen Angaben des erste börsennotierte Unternehmen, das das Insolvenzverfahren nach den neuen gesetzlichen Regeln vollzieht. Vor rund zwei Wochen hatten sich die Gläubigerbanken grundsätzlich auf einen Insolvenzplan geeinigt, was als wichtiger Schritt für den Fortbestand des Unternehmens galt.

Herlitz hatte Anfang April Antrag auf Insolvenz gestellt und ist mit rund 300 Millionen Euro bei den Banken verschuldet, die rund 70 Prozent an dem Unternehmen halten.

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