Geschäfte vorerst eingefroren
Nols AG verlässt die Schweiz

Die Fritz Nols Global Equity Services AG, Frankfurt, wird das institutionelle Geschäft der Schweizer Tochtergesellschaft da Vinci Asset Management nach Frankfurt transferieren und zugleich das Geschäft mit vermögenden Privatkunden in der Schweiz einstellen.

vwd FRANKFURT. Dieser Schritt soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Lage am Kapitalmarkt habe es nicht erlaubt, ausreichend Mandate für eine eigenständige Vermögensverwaltung in der Schweiz zu akquirieren, hieß es. Damit sei die Gewinnschwelle im ersten Jahr aus eigener Kraft nicht zu schaffen gewesen.

"Wir betrachten die Geschäfte nicht als beendet, sondern nur als eingefroren", fügte Nols-Vorstand Günter Reibstein mit Blick auf das Privatkundengeschäft hinzu. Der Geschäftsmantel der Tochter in Luzern bleibe bestehen, so dass bei einer Veränderung der Marktlage die Präsenz sofort wieder aufgebaut werden könne, hieß es weiter.

Das von Anfang an ertragreiche institutionelle Geschäft von da Vinci werde von Nols weitergeführt. Es sei gelungen, die Kundenbeziehungen organisatorisch und abrechnungstechnisch auf die Muttergesellschaft zu übertragen. Damit werde dieses Geschäft noch margenträchtiger und einen höheren Beitrag zum Ergebnis der Nols leisten. Reibstein fügte hinzu, dass die Schweizer Aktivitäten per Saldo - also unter Abzug des nun notwendigen Restrukturierungsaufwandes - einen positiven sechsstelligen Gesamtbeitrag gebracht hätten.

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