Geschäfte werden doch noch keine Gewinne bringen
Apple will eigene Ladenkette ausbauen

Der US-Computerhersteller Apple Computer Inc. will im laufenden Geschäftsjahr 200 Mill. $ investieren, um seine Präsenz im Einzelhandel zu verbessern und den Marktanteil zu erhöhen.

NEW YORK. Vor allem sollen mehr eigene Läden entstehen, gab das Unternehmen aus Cupertino/Kalifornien in einer Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht über das am 31. September abgelaufene Geschäftsjahr 2000/2001 bekannt.

Allerdings werden die konzerneigenen Läden in diesem Geschäftsjahr wohl nicht - wie bisher erwartet - Anfang 2002 die Gewinnschwelle erreichen. Stattdessen erwartet Apple-Chef Steven Jobs einen leichten Verlust. Bisher gibt es in den USA 27 Apple-Läden. Wie viele hinzu kommen sollen, legte der Konzern nicht offen.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Apple noch 232 Mill. $ investiert, 92 davon waren für die neuen Geschäfte bestimmt. Den ersten hatte Apple im März 2001 eröffnet, bis dahin hatte der Konzern seine bunten Designer-Computer über Einzelhändler verkauft. Derzeit hat Apple einen Marktanteil von etwa 5 %.

Analysten bewerten den Schritt positiv: "Die Läden sind ein essenzieller Bestandteil der Strategie, um neue Kunden zu gewinnen", sagt Charlie Wolf von Needham & Co. "Trotz der schwachen Konjunktur sind die Geschäfte überwältigend stark frequentiert." Mehr Anreiz für einen Besuch könnten neue Produkte bieten, die Jobs traditionell auf Fachmessen ankündigt. Für die kommende Macworld in San Francisco erwartet Gillian Munson, Analyst bei Morgan Stanley, eine neue Version des Tischcomputers iMac mit Flachbildschirm.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Jobs einen symbolischen Dollar als Gehalt erhalten - plus einen Bonus in Form eines Privatjets im Wert von rund 90 Mill. $.

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