Geschäftsfeld wird umgebaut
Siemens baut 2200 Stellen bei der Gebäudetechnik ab

Siemens trennt sich von weiteren 2200 Arbeitsplätzen in Deutschland. In der Gebäudetechnik-Sparte SBT sollen in den nächsten drei Jahren 900 von 9000 Arbeitsplätzen im Inland gestrichen werden. Zudem solle der Geschäftszweig Projektgeschäft mit 1300 Mitarbeitern in Deutschland verkauft werden.

HB/dpa MÜNCHEN. In diesem und im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern bereits die Streichung von weltweit mehr als 30 000 Arbeitsplätzen angekündigt. Ende Juni 2002 hatte der Konzern weltweit 438 000 Mitarbeiter.

Gewerkschaften und Betriebsräte warfen dem Unternehmen eine Überreaktion vor. So seien die Renditeziele gerade in den Servicebereichen zu hoch.

In der Siemens Building Technologies (SBT) mit Sitz in Zürich sind das frühere Siemens-Gebäudetechnikgeschäft und der vor etwa vier Jahren übernommene Industrieteil der Schweizer Elektrowatt AG zusammengefasst. SBT bietet unter anderem Gebäudetechnik wie Sicherheitsanlagen und Einbruchsschutz sowie als Dienstleister auch den Unterhalt von Bauten an.

Im dritten Quartal verzeichnete SBT zwar einen Gewinnrückgang, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen blieb mit 23 Millionen Euro aber positiv. Der Umsatz sank von 1,33 auf 1,28 Milliarden Euro.

Siemens kündigte nun eine Straffung der Gebäudetechnik-Organisation in Deutschland an. Die Vielzahl von Tochtergesellschaften solle deutlich reduziert werden. Fünf Divisionen sollen unter dem Dach einer Siemens Building Technologies Deutschland gebündelt werden. Zudem sollten verstärkt Synergien durch die Zusammenarbeit mit anderen Siemens-Bereichen genutzt werden.

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