Geschäftsjahr 2001 soll deutlich besser ausfallen
Konzernergebnis 2000 bei Generali Vienna gesunken

vwd/apa WIEN. Nach dem Rekordergebnis des Vorjahres ist der Konzernüberschuss der Generali Holding Vienna AG, Wien, im Geschäftsjahr 2000 auf 22,2 (59,3) Mill. Euro gesunken. Nach Ad-hoc-Angaben vom Donnerstag lag der Gewinn je Aktie mit 2,6 (7,3) Euro ebenfalls wesentlich unter dem Vorjahreswert. Dennoch könne die Dividende bei 1,82 Euro gehalten werden. Auch andere Erfolgsparameter würden deutlich machen, dass das Jahr 2000 als "natürliche Schwankung" anzusehen sei, heißt es. So sei das konsolidierte Prämienaufkommen um 6 % auf 2,33 Mrd. Euro gestiegen. Die konsolidierten Kapitalanlagen wuchsen um 1,4 % auf 7,91 Mrd. Euro.

Für das Geschäftsjahr 2001 sei eine deutliche Besserung zu erwarten, schreibt Generali Holding im Ausblick. Für 2001 werde eine Prämiensteigerung um knapp 7 % auf rund 2,47 Mrd. Euro erwartet. Bei den Schadenzahlungen und Leistungen sollte sich eine Besserung gegenüber dem "außergewöhnlich schwierigen" Jahr 2000 ergeben. Das technische Ergebnis der Gruppe sollte sich verbessern und mit einem Rückgang von rund 73 Mill Euro den 1999er Wert erreichen. Nach dem Rückgang im Berichtsjahr werde auch mit einer deutlichen Erhöhung des Jahresüberschusses der Gruppe gerechnet. Die Dividendenerwartung werde für 2001 auf dem Niveau 2000 angesetzt, heißt es im Ausblick.

"Die Talsohle ist durchschritten - es geht wieder aufwärts", kommentierte Konzernchef Dietrich Karner am Donnerstag die aktuelle Situation der Gruppe. Anlass zum Optimismus würden Hochrechnungen für das erste Quartal 2001 geben, die neben einem erfreulichen Prämienwachstum der operativen Versicherungsgesellschaften um 6,2 % auch eine relativ niedrige Schadenbelastung durch den milden Winter erwarten ließen. Diese positiven Anzeichen würden eine Trendumkehr gegenüber dem Vorjahr markieren, so Karner. Als Wachstumsträger der Gruppe hätten sich im Vorjahr vor allem die Märkte in Mittel- und Ost-Europa erwiesen.

Der langjährige Finanzvorstand Günter Neumann wird sich im Herbst 2001 aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen. Nachfolger als Finanzvorstand wird Walter Steidl, der dem Holding-Vorstand seit 1994 angehört

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