Geschiedene als Fahranfängerinnen
Kfz-Tarif "Lady Mobil"

Wollen Frauen nach Scheidung oder Trennung ein eigenes Auto anmelden, kommt sie das in der Regel teuer zu stehen. Stiftung Warentest rät, sich zu wehren.

WiWo/ AP BERLIN. Sie werden von den meisten Versicherungen nämlich als Fahranfängerinnen eingestuft, wenn der Wagen in der Partnerschaft auf den Mann zugelassen war. Während er nach der Beziehung den günstigen Beitrag weiter behalten darf, soll die Frau meist 140 Prozent zahlen. Stiftung Warentest ermutigt betroffene Frauen, sich die ungünstige Einstufung nicht gefallen zu lassen und stattdessen mit den Versicherern zu verhandeln.

Lässt die Gesellschaft nicht mit sich reden, empfehlen die Verbraucherschützer folgenden Ausweg: Den Versicherungsdienst Degenia (www.degenia.de). Er vermittle Policen der Itzehoer Versicherung. Der Tarif "Lady mobil" orientiere sich unter anderem daran, wie lange die Frau schon den Führerschein hat, so der Tipp der Berliner Experten. Ein Beispiel: Elf Jahre bringen 55 Prozent Beitragssatz, wenn die Frau geschieden ist oder getrennt lebt, über 25 Jahre alt, Alleinfahrerin und seit zwei Jahren unfallfrei ist.

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