Geschlossene Fonds
Windkraft-Fonds: Abschreibung

Windkraft-Fonds werden degressiv abgeschrieben, das heißt, jährlich mit einem Prozentsatz vom Restbuchwert.

Für die Nutzungsdauer sind 15 Jahre anzunehmen; im Anschaffungsjahr dürfen maximal 20 Prozent der Anschaffungskosten angesetzt werden; außerdem darf das Doppelte des linearen AfA-Satzes nicht überschritten werden.

Für Fonds aus der Zeit bis Ende 2000 legt das Finanzamt eine Nutzungsdauer von zwölf Jahren zugrunde, akzeptiert 30 Prozent der Anschaffungskosten beziehungsweise das Dreifache des linearen AfA-Betrages.

Windkraft-Fonds, die vor 2000 platziert wurden, profitieren von einer Sonderabschreibung. Als Anspar-Finanzierung sollte sie Kleinunternehmern eine Aufbauhilfe ermöglichen. Die Investoren konnten eine Anspar-Abschreibung geltend machen, auch wenn sie im Vorjahr keine Gewinne auswiesen. Nach der Novellierung des Gesetzes muss der Fonds im Vorjahr eine Rücklage gebildet haben, um im laufenden Jahr eine Sonder-AfA in Höhe von 20 Prozent, maximal 300 000 Mark, geltend machen zu können.

Unter dem Strich kann sich in der Investitionsphase und den zwei bis drei folgenden Jahren eine Verlustzuweisung von insgesamt bis zu 70 Prozent ergeben.

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