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Geschützter zum Anlageerfolg

Die Deutschen gelten gerne als Versicherungs-Weltmeister. Auch bei ihrer Geldanlage gehen Privatanleger hierzulande seit dem dramatischen Kurseinbruch an den Aktienmärkten gerne auf Nummer sicher. Die gute Nachricht dabei kommt vom Derivatemarkt: Kapitalschutz UND Outperformance bilden keinen Widerspruch mehr.

Die Deutschen gelten gerne als Versicherungs-Weltmeister. Selbst für vergessene Wohnungsschlüssel oder zu entfernende Wespennester gibt es entsprechende Policen. Auch bei ihrer Geldanlage gehen Privatanleger hierzulande seit dem dramatischen Kurseinbruch an den Aktienmärkten gerne auf Nummer sicher. Die gute Nachricht dabei kommt vom Derivatemarkt: Kapitalschutz UND Outperformance bilden keinen Widerspruch mehr.

Die Derivate-Industrie hat für nahezu alle bekannten Arten von Anlagezertifikaten zusätzlich exotische Down-and-Out-Optionen entwickelt, die vor Schäden des Börsenalltags schützen können, ohne das Gewinnpotenzial steigender Märkte nachhaltig zu beschneiden. Down-and-Out-Optionen sind eine neue Form der Absicherung, die die Anleger nicht mit herkömmlichen Futures oder Optionen nachbilden können. Attraktiv für die Anleger ist der Kapitalerhalt oder sogar ein Mindestgewinn, solange die Märkte nicht deutlich fallen. Bei Sal. Oppenheim werden diese Produkte mit dem Namenszusatz "Protect" angeboten.

Welche Produktvariante dabei für den einzelnen Anleger optimal ist, hängt von seinem individuellen Sicherheitsbedürfnis, seiner Marktmeinung und seinem Investmenthorizont ab. Insofern ergibt sich für den Einzelnen ein zweistufiger Auswahlprozess: In einem ersten Schritt muss sich der Investor zunächst darüber klar werden, welches Negativszenario auf keinen Fall eintreten sollte, um danach in einem zweiten Schritt zu entscheiden, von welchem positiven Szenario für den Basiswert er überdurchschnittlich profitieren möchte.

Beim Blick auf die Kursschwelle nach unten hilft dem Anleger der Blick auf ein Mehrjahres-Chart der Aktie oder des Index. Tiefststände der jüngeren Vergangenheit können einen Anhaltspunkt liefern, welcher Sicherheitspuffer sinnvoller Weise zu wählen ist. Bei der Ausgestaltung der Gewinn-Chance können Anleger unterschiedlich offensiv vorgehen: Sind bei Protect-Discount-Zertifikaten die Gewinne nach oben durch den Cap noch begrenzt, so geben so genannte Upside-Discounter bereits 50 Prozent Kursgewinn an den Anleger weiter. Bei Protect-Bonus-Zertifikaten, den Klassikern unter den Schutz-und-Chance-Produkten, partizipieren Anleger 1:1 an Kursgewinnen des Basiswertes. Und Protect-Outperformance- bzw. Protect-Momentum-Zertifikate multiplizieren Kursgewinne sogar noch darüber hinaus. Diese Produkte bringen den Anlegern also sogar in Seitwärts-Märkten nicht nur Mindestgewinne. Darüber hinaus gibt es noch zusätzliche Gewinn-Chancen.

Manche Anleger scheuen vor diesen Protect-Produkten aufgrund ihrer vermeintlich hohen Komplexität zurück. Tatsächlich ändert sich allerdings gegenüber der Mechanik klassischer Zertifikate wenig. Zusätzlich relevant ist lediglich eine weitere Kursschwelle unterhalb des eigentlichen Basispreises. Mit dem Kauf von Down-and-Out-Zertifikaten verschiebt der Anleger sein Auszahlungsprofil in Abhängigkeit von der Markterwartung: er gewinnt etwas weniger in einem positiven Marktumfeld, erzielt dafür aber einen sicheren Erfolg in einem ungünstigen Marktumfeld. Insofern sollten Investoren die Sicherheits-Schwelle der Protect-Papiere nicht als Barriere wahrnehmen, sondern vielmehr als Chance erkennen, um selbst bei leicht fallenden oder stagnierenden Kursen geschützter zum Anlageerfolg zu gelangen.

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