Gesellschaft hat gefüllte Kriegskasse
Die WCM AG will innerhalb eines Jahres in den Dax 30

Der Immobilien-Konzern verhandelt nach eigenen Angaben mit potenziellen Dax 100-Unternehmen über eine Übernahme.

ddp.vwd BREMERHAVEN. Der Immobilien-Konzern WCM AG tritt mit gefüllter "Kriegskasse" zur Eroberung neuer Unternehmensbeteiligungen an. "Wir verhandeln zur Zeit mit einigen potenziellen Dax 100-Unternehmen über eine Übernahme", sagte WCM-Mehrheitsaktionär Karl Ehlerding der in Bremerhaven erscheinenden "Nordsee-Zeitung" (Freitagausgabe). Ziel sei es, innerhalb eines Jahres den Aufstieg in die höchste Börsenklasse der Dax 30-Unternehmen zu schaffen. Die Bilanz von WCM werde Ende des Jahres voraussichtlich ein Eigenkapital von etwa 2,5 Milliarden Euro (nahezu fünf Milliarden Mark) ausweisen. Dies bedeute eine Steigerung der Eigenkapitalquote von 38 Prozent im vergangenen Jahr auf 50 Prozent. Ehlerding hält zusammen mit seiner Frau Ingrid an WCM einen Anteil von 53 Prozent, der Rest ist in Streubesitz.

Ehlerding bekräftigte seine Strategie, vor allem Beteiligungen an Aktiengesellschaften zu erwerben. Die Chancen in diesem Geschäftsbereich würden mit Beginn des kommenden Jahres viel günstiger, weil Beteiligungen vom Gesetzgeber steuerfrei gestellt werden. "Die ganze riesige Deutschland AG wird jetzt aufgebrochen", stellte er fest. Jetzt kämen viele Beteiligungen auf den Markt. "Und WCM ist ante portas. Kauft billig ein, heißt die Parole vor den Toren", sagte Ehlerding.

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