Gesellschaft soll um rund 12 Mill. Mark geschädigt worden sein
Korruptionsskandal bei Messe Frankfurt

Die Staatsanwaltschaft hat einen großangelegten Korruptionsskandal bei der Frankfurter Messe aufgedeckt. Wie die Behörde am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte, soll die Messe in den vergangenen Jahren durch Bestechungen um mindestens zwölf Millionen Mark (6,14 Millionen Euro) geschädigt worden sein.

afp FRANKFURT/MAIN. Es gebe bereits mehr als hundert Beschuldigte bei Bauunternehmen und der Messe selbst. Gegen sie wird wegen der Vorwürfe der Bestechung, des Betruges oder der Untreue ermittelt. 25 Menschen wurden verhaftet, drei von ihnen befinden sich derzeit noch in Haft.

Bei der Messe gebe es mindestens seit Ende der 80er Jahre ein "komplexes korrumptives System", sagte der zuständige Staatsanwalt Andreas Hohmann vor Journalisten. Wegen der fünfjährigen Verjährungsfrist können die Ermittler aber nur Taten bis 1996 verfolgen. Bereits vor einigen Wochen hatte die Staatsanwaltschaft einen ähnliche Korruptionsskandal bei der Stadtverwaltung der Mainmetropole aufgedeckt.

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