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Gesellschaftsrecht

BGH-Urteilvom 01.12.2003 00:00:00 - II ZR 161/02



Bundesgerichtshof
Gesellschaftsrecht


AktG § 112; BGB § 626; ZPO §§ 86, 246

Wird eine durch einen Prozessbevollmächtigten vertretene GmbH während des Rechtsstreits auf eine AG verschmolzen, tritt diese entsprechend § 246 Abs. 1 ZPO ohne Unterbrechung des Verfahrens in den Prozess ein und wird entsprechend § 86 ZPO durch den bisherigen Prozessbevollmächtigten der GmbH nach Vorschrift der Gesetze vertreten (vgl. Senat, BGHZ 121 S. 263 = DB 1993 S. 1868).

Die (zulässige) Klage des Geschäftsführers einer GmbH gegen diese wird nach deren Verschmelzung auf eine AG nicht dadurch unzulässig, dass der Kläger in seiner Berufungsschrift das Vertretungsorgan der AG falsch bezeichnet. Auch die Zulässigkeit der Berufung bleibt davon unberührt.

Zu den Voraussetzungen des Nachschiebens von Gründen für die fristlose Kündigung eines Geschäftsführerdienstvertrages (§ 626 BGB).

BGH-Urteil vom 01.12.2003 - II ZR 161/02





Quelle: DER BETRIEB, 07.01.2004

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