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Gesellschaftsrecht

BGH-Urteilvom 04.10.2004 00:00:00 - II ZR 356/02



Bundesgerichtshof
Gesellschaftsrecht


BGB § 709; HGB §§ 161 ff.; ZPO § 139 Abs. 2

Das Berufungsgericht darf seine das erstinstanzliche Urteil abändernde Entscheidung auf eine von diesem abweichende und von einer Partei in erster Instanz lediglich am Rande in Betracht gezogene Vertragsauslegung nur stützen, wenn es die Parteien darauf zuvor unmissverständlich hingewiesen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat (§ 139 Abs. 2 ZPO).

Auch bei der Gruppenvertretung der Kommanditisten einer KG kann durch Gesellschafterbeschluss in die mitgliedschaftlichen Rechte (hier Mitarbeitsrecht) eines von ihnen gegen dessen Willen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes eingegriffen werden (Ergänzung zu BGH-Urt. v. 17. 12. 1973 - II ZR 124/72, WM 1974 S. 177 f.).

BGH-Urteil vom 04.10.2004 - II ZR 356/02





Quelle: DER BETRIEB, 24.11.2004

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