Gesetz tritt in Kraft
Schmerzensgeld für Mobbing-Opfer

Ab dem 1. August sind Arbeitgeber zur Zahlung von Schmerzensgeld verpflichtet, wenn sie ihre Beschäftigten nicht ausreichend vor Übergriffen schützen.

vwd BERLIN. Ab sofort gelten erweiterte Schadenersatzregelungen für Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Das "Zweite Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften", das seit 1. August gilt, verpflichtet Arbeitgeber zur Zahlung von Schmerzensgeld, wenn sie ihre Beschäftigten nicht ausreichend vor Übergriffen schützen.

Zuvor konnten Arbeitnehmer Schmerzensgeld nur verlangen, wenn das Fehlverhalten vom Arbeitgeber selbst ausging. Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz haben für die Opfer oft weit reichende Konsequenzen. Sie können sich nach Aussage des Bundesministeriums für Arbeit auf die Gesundheit, die berufliche oder die private Situation der betroffenen Arbeitnehmer auswirken. Unabhängig vom Anspruch auf Schmerzensgeld steht Opfern Schadenersatz zu.

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