Gesetzentwurf soll bereits erarbeitet worden sein
Schmerzensgeld für Einnahme fehlerhafte Medikamente?

dpa HANNOVER/BERLIN. Patienten, die durch die Einnahme von fehlerhaften Arzneimitteln geschädigt worden sind, sollen nach Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" künftig einen Anspruch auf Schmerzensgeld haben. Dieser Anspruch soll auch dann gelten, wenn dem Hersteller keine Schuld für die fehlerhafte Produktion nachzuweisen ist, berichtet das Blatt in seiner Dienstagsausgabe.

Das Bundesjustizministerium erarbeitet danach bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf, der sich derzeit in der Abstimmung zwischen den Ministerien befinde. Patienten, die durch das von der Bayer AG zurückgerufene Medikament Lipobay geschädigt wurden, können nach diesen Informationen allerdings nicht mehr von dem Gesetz profitieren. Aus rechtlichen Gründen komme eine Rückwirkung nicht in Betracht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%