Gesetzesvorlage unterstützt "patriotisches Empfinden"
US-Repräsentantenhaus will "Kriegsanleihen" ausgeben lassen

Das US-Repräsentantenhaus hat sich erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg die Ausgabe von so genannten Kriegsanleihen ausgesprochen.

afp WASHINGTON. Das US-Repräsentantenhaus hat sich erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg die Ausgabe von so genannten Kriegsanleihen ausgesprochen. Damit sollen den Angaben zufolge die Wiederaufbauarbeiten nach den Terrorangriffen vom 11. September finanziert werden. Der Gesetzentwurf sieht die Ausgabe von "Freiheitsanleihen" durch das Finanzministerium vor. Es unterstütze "das patriotische Empfinden", welches das Vorhaben ausdrücke, hieß es am Dienstag aus dem Ministerium in Washington. "Auf diese Weise kann das amerikanische Volk seine Unterstützung für den Kampf gegen Terrorismus bekunden", sagte der demokratische Abgeordnete Ben Cardin. Das Finanzministerium wollte zunächst keine Einzelheiten über die Bedingungen der Anleihen machen.

Zwischen 1941 und 1945 hatten US-Bürger "Kriegsanleihen" im Wert von 185 Mrd. Dollar erworben, um damit den Einsatz des US-Militärs im Zweiten Weltkrieg zu finanzieren.

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