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Gespannte Lage in Abchasien

Nach Unruhen in der von Georgien abtrünnigen Republik Abchasien hat die Separatistenführung ihre Truppen in der Nacht zum Samstag in Alarmbereitschaft versetzt. Ministerpräsident Nodar Chaschba habe auch die Verhängung des Ausnahmezustandes nicht ausgeschlossen.

dpa MOSKAU. Nach Unruhen in der von Georgien abtrünnigen Republik Abchasien hat die Separatistenführung ihre Truppen in der Nacht zum Samstag in Alarmbereitschaft versetzt. Ministerpräsident Nodar Chaschba habe auch die Verhängung des Ausnahmezustandes nicht ausgeschlossen.

Das meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Am Freitag hatten Anhänger des Siegers der Präsidentenwahl von Anfang Oktober, Sergej Bagapsch, das Gebäude von Parlament und Regierung in Suchumi besetzt. Die Führung um den scheidenden Präsidenten Wladislaw Ardsinba erkennt den Sieg von Bagapsch jedoch nicht an und hat eine Wiederholung der Wahl angeordnet.

Die Schwarzmeerprovinz Abchasien hatte sich 1992 von Georgien abgespalten. Die Alarmbereitschaft des abchasischen Militärs solle Georgien davon abhalten, den internen Streit als Vorwand zu einem Einmarsch zu nutzen, sagte Ministerpräsident Chaschba.

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