Gespräche beginnen am Donnerstag
PDS fordert mindestens drei Ministerposten

Trotz ihres schlechten Abschneidens bei den Landtagswahlen fordert die PDS in Mecklenburg-Vorpommern in einer neuen Landesregierung mindestens drei Ministerposten.

HB SCHWERIN. Solle die Partei wieder in die Regierung eintreten, müsse sie ihre drei Ressorts "mindestens behalten", sagte Parteichef Peter Ritter am Mittwoch, einen Tag vor den Sondierungsgesprächen zwischen SPD und PDS. Er betonte, dass "mindestens drei Posten auch vier heißen" könne.

Trotz der Wahlschlappe habe die PDS mehr als 16 % erzielt und dürfe sich nicht unter Wert verkaufen, sagte Ritter. Vorstellbar seien auch Ämter außerhalb der Ministerebene, etwa die Nachfolge des in den Bundestag gewechselten Vertreters des Landes in Berlin, Tilo Braune.

Bei der Landtagswahl hatte die PDS ein Drittel ihrer Wähler verloren und war bei 16,4 % gelandet. Die SPD hatte hingegen kräftig zugelegt und war mit 40,6 % mit Abstand stärkste Kraft im Land geworden. Beide Parteien hatten sich frühzeitig auf eine Festlegung der seit 1998 bestehenden rot-roten Koalition verständigt.

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