Gespräche gescheitert
Arndt stellt Insolvenzantrag

Der seit gut zweieinhalb Jahren börsennotierte Autovermieter Arndt AG hat am Mittwoch beim Amtsgericht in Düsseldorf Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Reuters NEUSS. Die Sanierungsgespräche mit den finanzierenden Banken sowie mit potenziellen Investoren hätten bislang nicht zu einem "befriedigenden" Ergebnis geführt, würden aber fortgesetzt, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Neuss mit. Sofern die weitere Finanzierung kurzfristig sichergestellt werden könne, werde der Vorstand der Arndt AG den Antrag zurückziehen. Andernfalls werde man die Chance eines Insolvenzverfahrens nutzen, das Unternehmen zu sanieren.

Das 1963 gegründete Neusser Unternehmen hatte Anfang der Woche mitgeteilt, überschuldet und zahlungsunfähig zu sein. Die Firma beschäftigt an 40 Standorten in Deutschland etwa 240 Mitarbeiter. Die Arndt-Flotte umfasst inzwischen noch 3 400 Fahrzeuge nach 4 100 im vergangenen Jahr.

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