Gespräche laufen weiter
Telekom verhandelt weiter mit Klesch/Liberty über TV-Kabel

vwd DÜSSELDORF. Bei den Bemühungen zum Verkauf ihrer restlichen Fernsehkabelbeteiligungen steht die Deutsche Telekom AG, Bonn, nach eigenem Bekunden nach wie vor in Verhandlungen mit dem amerikanisch-britischen Konsortium Liberty/Klesch. Die Gespräche liefen weiter, sagte ein Telekom-Sprecher am Montag vor dem Hintergrund von Presseberichten, wonach neue Probleme aufgetaucht seien und ein neuer Investor aus Großbritannien Interesse am Kabel signalisiert habe. Die Telekom erwarte weiterhin Mitte des Jahres einen Vertragsabschluss mit dem Konsortium aus dem US-Medienkonzern Liberty Media und dem britischen Investor Gary Klesch.

Nicht kommentieren wollte der Sprecher einen Bericht des "Handelsblatt", demzufolge die Londoner Finanzmakler Compere Associates mit einer Gruppe von Banken für die Mehrheit an den sechs der neun regionalen Gesellschaften bieten, die einer Absichtserklärung vom Februar zufolge eigentlich an Liberty/Klesch gehen sollen. Die Telekom will sich hier von 55 % ihrer Anteile trennen. Die Mehrheit am Kabel in Nordrhein-Westfalen und Hessen wurde bereits verkauft - an den US-Investor Richard Callahan beziehungsweise ein Konsortium um Klesch und den britischen Kabelnetzbetreiber NTL. Für Baden-Württemberg wurde grundsätzlich der Verkauf an Callahan vereinbart.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%