Gespräche mit Halbleiter-Hersteller Atmel Corp
Siemens verhandelt über Verkauf von britischer Chipfabrik

dpa-afx MÜNCHEN. Der Siemens-Konzern verhandelt mit dem US-Halbleiterhersteller Atmel über den Verkauf seiner stillgelegten Chip-Fabrik im britischen North Tyneside in der Nähe von New Castle. Dies bestätigte die Siemens AG am Freitag in München. Die Verkaufsverhandlungen sollen kurz vor dem Abschluß stehen. "Ja, wir sprechen mit den Amerikanern über einen Verkauf des Werkes", sagte Siemens - Chef Heinrich von Pierer der BILD-Zeitung. Über die mögliche Höhe des Kaufpreises wollte von Pierer keine Angaben machen, hieß es.

Siemens hatte im August 1998 angekündigt, auf Grund von Überkapazitäten in der Chipherstellung das britische Werk mit damals 1 100 Mitarbeitern zu schließen. Siemens hatte die Fabrik erst 14 Monate zuvor eingeweiht und damals rund 1,7 Mrd. DM investiert. Atmel Corp Chips soll für die Siemens - Halbleitertochter Infineon herstellen.

Laut der "Financial Times" soll Atmel bereit sein, rund 50 Mill. $ für das Werk zu zahlen und eine weitere Milliarde $ zu investieren. Durch eine Wiedereröffnung des Werkes würden voraussichtlich bis zu 1 500 Arbeitsplätze im Nordosten Großbritanniens geschaffen.

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