Gespräche mit Rebellen vorgesehen
Serbien verabschiedet Plan zur Beendigung der Gewalt in Südserbien

afp BELGRAD. Die serbische Regierung hat einen Plan zur Beendigung der Gewalt in Südserbien verabschiedet, der auch Gespräche mit den albanischen Rebellen vorsieht. Ministerpräsident Zoran Djindjic sagte nach Angaben des staatlichen Fernsehens am Dienstag: "Wir sollten mit jenen reden, die die Lage in Südserbien positiv und negativ beeinflussen können." Nach dem Plan von Djindjics Stellvertreter Nebojsa Covic sollen die Albanervertreter politisch und sozial Einbindung eingebunden werden. Der verarmte Süden soll wirtschaftlich gefördert werden, die Gebietsgrenze zum Kosovo soll jedoch bestehen bleiben. Auch den von der albanischen Minderheit gewünschten Sonderstatus lehnt Belgrad ab.

Der Plan sieht ferner eine von internationalen Beobachtern überwachte Entmilitarisierung der umkämpften südserbischen Stadt Bujanovac und ihrer Umgebung vor. Im Gegenzug soll die pro-albanischen Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac (UCPMB) ihre Stellungen räumen. Noch am Dienstag sollte der Plan laut der Nachrichtenagentur Tanjug von der jugoslawischen Regierung beraten werden.

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