Gespräche oder Kämpfe
Rebellen der Elfenbeinküste ein Ultimatum gestellt

Der Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, hat den Rebellen des Krisenstaats ein Ultimatum gestellt. Im staatlichen Fernsehen erklärte Gbagbo am Dienstagabend, der Aufstand der Soldaten werde bis zum Ende der Woche beendet - "entweder durch Gespräche oder durch Kämpfe."

HB/dpa NAIROBI/ABIDJAN. Helfer sorgten sich inzwischen immer mehr um den zunehmenden Notstand in der Bevölkerung. Aus Furcht vor weiterem Blutvergießen seien Tausende von Menschen auf der Flucht, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes in der Regierungsstadt Abidjan. Diejenigen, die in den umkämpften Gebieten zurückblieben, litten unter Lebensmittelnot.

Die USA drängten Gbagbo zu Flexibilität im Umgang mit den Rebellen, die seit Beginn ihres Aufstandes am 19. September weite Teile des westafrikanischen Landes kontrollieren. Gbagbo solle sich um friedliche Lösungen bemühen und versuchen, die Aufständischen an den Verhandlungstisch zu bringen, sagte der Afrika-Abteilungsleiter des US-Außenministeriums, Walter Kansteiner, in Washington.

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