Gespräche über Atomwaffenprogramm
Südkorea will mit Nordkorea sprechen

Süd- und Nordkorea wollen an diesem Samstag in Pjöngjang eine neue Runde ranghoher Regierungsgespräche über die Verbesserung ihrer Beziehungen aufnehmen.

HB/dpa SEOUL. Überschattet ist das für vier Tage geplante Treffen auf Ministerebene vom nordkoreanischen Eingeständnis eines heimlich verfolgten Atomwaffenprogramms gegenüber der US-Regierung. Südkorea werde bei den Gesprächen seine Position deutlich machen und von Nordkorea die Einhaltung seiner Zusagen in internationalen Atomvereinbarungen fordern, sagte am Freitag der Sprecher der südkoreanischen Delegation, Rhee Bong Jo vom Vereinigungsministerium, in Seoul.

Es sei schwieriger als sonst, etwas über die Aussicht der Gespräche zu sagen, sagte Rhee. Das Treffen finde zu einem "kritischen Zeitpunkt" statt. Nach der von Washington mitgeteilten Enthüllung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms hatte Südkorea am Donnerstag mitgeteilt, dass es eine Lösung der Frage durch friedliche Mittel und Dialog verfolge. Zugleich rief Seoul den Norden auf, sich an den Abmachungen des Atomabkommens mit den USA von 1994 über einen Stopp seines umstrittenen Nuklearprogramms, an den Atomwaffensperrvertrag und die innerkoreanische Erklärung über eine nuklearwaffenfreie Halbinsel zu halten.

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