Gespräche über den Verkauf der Straßenbau-Aktivitäten dauern an
Holzmann-Insolvenzverwalter prüft Angebot von Heijmans

Die niederländische Baugruppe Heijmans hat wie erwartet ein Angebot für verschiedene Aktivitäten der insolventen Philipp in Deutschland vorgelegt. Dem Vernehmen nach interessiert sich die Firma insbesondere für Teile der süd- und westdeutschen Holzmann-Niederlassungen.

rtr FRANKFURT. Ein Sprecher des vorläufigen Holzmann-Insolvenzverwalters Ottmar Hermann bestätigte am Mittwoch, dass Heijmans am Vortag ein Angebot für mehrere Bereiche des ehemals größten deutschen Baukonzerns vorgelegt habe. Hermann prüfe derzeit die Offerte und führe Gespräche mit dem niederländischen Bieter. Weitere Angaben wollte der Sprecher nicht machen.

Wie es in verhandlungsnahen Kreisen hieß, will Heijmans das "lebensfähige Geschäft" der Niederlassungen München, Frankfurt und Düsseldorf erwerben. Dabei würden im Rahmen eines so genannten Asset Deals die entsprechenden Holzmann-Bereiche in eine eigens von Heijmans gegründete Gesellschaft eingebracht, hieß es.

Heijmans hatte bereits Anfang des Monats angekündigt, von Holzmann die niederländische Tochter Dubbers-Malden, die in Hannover ansässige Franki Grundbau sowie die Niederlassung Grafenwöhr übernehmen zu wollen. Die Kaufpreise wurden bisher nicht genannt.

Die Gespräche über den Verkauf der Straßenbau-Aktivitäten Holzmanns dauern indes an. Die rheinische Basalt AG sowie Strabag in Köln bestätigten auf Anfrage, dass sie weiterhin an einer Übernahme der Holzmann-Tochter Deutsche Asphalt interessiert seien und darüber mit dem Insolvenzverwalter verhandelten. Details wurden nicht genannt.

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