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Gespräche über Pay-TV in Englands Fußball geplatzt

dpa LONDON. Der britische Kabelsender Ntl ist aus Vertrags- Verhandlungen mit dem englischen Fußball-Verband (FA) über die Übertragung von ausgewählten Spielen der Premier League auf Pay-TV- Basis ausgestiegen. Die FA sei bei den Detail-Gesprächen zu wenig flexibel gewesen, begründete das Unternehmen am Mittwoch seinen Schritt.

Ntl hatte ursprünglich umgerechnet 1,05 Mrd. DM geboten, um von der kommenden Saison an insgesamt 40 Spiele aus dem so genannten "zweiten Paket" der höchsten englischen Liga zeigen zu dürfen. Das Konkurrenz-Unternehmen BSkyB, das dem australischen Medienzar Rupert Murdoch gehört, hatte im Sommer für mehr als 3 Mrd. die exklusiven Erstverwerter-Rechte für die Premier League erworben.

Nach Meldungen der BBC will die FA die TV-Gesellschaften, die ntl unterlegen waren, nun auffordern, neue Angebote für das "zweite Paket" der Premier League vorzulegen. In der Vorwoche hatte sich das Kabelunternehmen U-Direct, das für mehr als 3 Mill. DM die Übertragungsrechte für das WM-Qualifikationsspiel Finnland - England (0:0) erworben hatte, massive Kritik wegen der miserablen Qualität seiner Sendung gefallen lassen müssen.

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