Gespräche
US-Fluglinien legen Pläne für Bord-Internet auf Eis

Die US-Fluggesellschaften United, Delta und American Airlines werden in absehbarer Zeit keinen schnellen Internetanschluss an Bord ihrer Flugzeuge anbieten. Am Mittwochabend (Ortszeit) scheiterten Gespräche des Flugzeugherstellers Boeing mit den US-Gesellschaften, die ursprünglich ein Gemeinschaftsunternehmen zum Betrieb des Internetverkehrs gründen wollten.

dpa CHICAGO/FRANKFURT. Die Boeing-Abteilung Connexion würde damit drei von vier Großkunden für das Internet-Projekt verlieren, berichtete die Wirtschaftsagentur Bloomberg. Nur die Lufthansa bleibe dabei, das System von Connexion Ende 2002 oder Anfang 2003 zu testen.

Nach dem Einbruch im US-Luftverkehr in Folge der Anschläge vom 11. September und den wirtschaftlichen Belastungen wurde gemeinsam mit den drei Airlines jetzt eine Projekt-Verschiebung vereinbart, hieß es. Ursprünglich sollten rund 1500 Flugzeuge mit dem breitbandigen Internetanschluss ausgestattet werden, über den die Fluggäste nicht nur E-Mails hätten abfragen, sondern multimediale Internet-Angebote hätten sehen können.

"Die Lufthansa wird das Internet-Projekt wie geplant umgesetzen", sagte Scott Carson, Präsident der Connexion-Abteilung bei Boeing. Die deutsche Fluggesellschaft hatte im Juni auf der Pariser Luftfahrtausstellung als erster internationaler Kunde eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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