Gesprächsangebot von Bush angenommen
USA und Nordkorea wollen Dialog wieder aufnehmen

afp WASHINGTON. Nach Monaten der Eiszeit wollen die USA und das kommunistische Nordkorea ihren Dialog wieder aufnehmen. Die Führung in Pjöngjang habe das Angebot von US-Präsident George W. Bush angenommen, erneut in Gespräche einzutreten, verlautete am Dienstag aus dem Außenministerium in Washington. Der US-Beauftragte für die Koreapolitik, Jack Pritchard, werde Vertreter der norkoreanischen Regierung bei der Uno in New York treffen. Ein Datum für dieses Treffen wurde nicht genannt.

Bush selbst hatte die von seinem Amtsvorgänger Bill Clintoneingeleitete Politik des Dialogs gegenüber Pjöngjang nach seinem Amtsantritt im Januar abgebrochen. Am Mittwoch hatte Bush dann seine Bereitschaft erklärt, die Gespräche mit Nordkorea wieder aufzunehmen. Der US-Präsident will nach eigenen Worten vor allem erreichen, dass das amerikanisch-nordkoreanische Atomabkommen von 1994 effektiver umgesetzt wird. Das Abkommen soll die Entwicklung atomarer Waffen in dem kommunistischen Land verhindern. Vor eineinhalb Jahren hatte das bis dahin international isolierte Nordkorea eine vorsichtige Politik der Öffnung eingeleitet.

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