Gesteigerte Nachfrage durch neue Handys erwartet
Absatzprognose für Chips nach unten korrigiert

Eine mangelnde Nachfrage nach Computern sowie schwierige Situationen wie Lungeninfektion SARS drücken den weltweiten Bedarf an an Chips.

MÜNCHEN. Vor diesem Hintergrund musste der US-Halbleiterverband SIA (Semiconductor Industry Association), der in der Branche als weltweites Sprachrohr gilt, seine Absatzprognose massiv nach unten korrigieren.

Für das laufende Jahr 2003 sieht SIA nur noch einen Zuwachs des weltweiten Halbleiterumsatzes von 10,1% auf 154,9 Mrd. $. Noch im November vergangenen Jahres hatten die in der Silicon Valley Hauptstadt ansässigen Verbandsmitglieder mit einer Steigerungsrate von 19,8% gerechnet.

Für das kommende Jahr 2004 rechnet Verbandsmanager George Scalise mit einem Wachstum von 16,8 % auf 180,9 Mrd.$. Als Wachstumsmotor sieht er dabei vor allem eine neue Generation von Mobilfunk-Handys, die neue Chips benötigen. In den Folgejahren 2005 und 2006 werde die Nachfrage nach Halbleiterkomponenten wieder einbrechen, glaubt Scalise. Für das 2005 sei nur noch mit einem Zuwachs von 5,8 %, für 2006 mit 7% zu rechnen. Auf dieser Basis rechnet nun SIA bis 2006 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 9,8% im Jahresdurchschnitt.

Diese für die nächsten Jahre prognostizierten Wachstumserwarten seien deutlich niedriger als die Branche das bisher gewohnt war, sagte Scalise. Doch sie zeige auch, das die Halbleiterindustrie sich in einer Phase der Sättigung befinde. Als mögliche Wachstumsbereiche sieht Scalise die Anzahl von Chips in Fahrzeugen sowie ein Nachholbedarf aus dem asiatischen Raum.

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